Moerder ohne Gesicht!

15. Januar 2012

Die naechste Schwedenkrimireihe! ;-) Ich bin sehr gespannt! Bisher war ich ja immer begeistert von Krimis aus dem hohen Norden. Mal sehen, ob das bei den Werken von Mankell auch so ist. Nach dem ersten Teil bin ich mir noch nicht so sicher! Ein Kritikpunkt ist das gegen Ende sehr rasche Abhandeln. Bestimmt sollte dadurch Spannung aufgebaut werden. Ich hatte aber eher das Gefuehl, der Autor wolle moeglichst schnell das Buch beenden. Naja, mal sehen, was mich noch so erwartet.

Moerder ohne Gesicht!

Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof brutal ermordet worden. Kurz vor ihrem Tod hatte die Bäuerin noch einen letzten seltsamen Hinweis gegeben.

Kurt Wallander stieß die Tür mit dem Fuß auf. Es war schlimmer, als er es sich vorgestellt hatte. Viel schlimmer. Später würde er sagen, daß es das Schlimmste war, was er je gesehen hatte. Und dabei hatte er weiß Gott schon eine Menge gesehen. Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof ermordet worden.

Nicht nur das Motiv der Tat liegt völlig im Dunkeln, vor allem deren furchtbare Brutalität irritiert die ermittelnden Polizisten um Kurt Wallander. Und dann hatte die alte Bäuerin, kurz bevor sie im Krankenhaus starb, den Beamten noch einen letzten, seltsamen Hinweis gegeben …
Fazit: okay, mit viel Potential nach oben

Ein gutes neues und erfolgreiches Jahr 2012!

1. Januar 2012

Dem ist nicht viel hinzuzufügen! ;-) Ich wünsche euch alles Gute im neuen Jahr! Ich hoffe für euch, dass ihr in 2012 eure guten Vorsätze in die Tat umsetzt und nicht wieder am Neujahrsmorgen vergessen habt! Und Alkohol ist hier eine sehr, sehr schlechte Ausrede! ;-)

Viele Grüsse und lasst es krachen,
Martina und Andy

Happy New Year 2007

Mein ist die Rache!

16. Dezember 2011

Nach fast fuenf Jahren habe ich mich an den ersten “Inspektor Lynley” gemacht! Es hat lange gedauert, bis ich das bemerkt habe, denn eigentlich geht es um jemand anderen! Naja, mal sehen wie der zweite wird! ;-)

Mein ist die Rache!

Was als fröhliches Verlobungswochenende von Lynley mit der Fotografin Deborah im Freundes- und Familienkreis auf Howenstow, dem feudalen Stammsitz der Ashertons, geplant war, entpuppt sich nach und nach als Alptraum. Im nahe gelegenen Dorf wird ein junger Journalist bestialisch ermordet – und alle Spuren führen nach Howenstow, zum gräflichen Verwalter zu Lynleys Gästen, ja sogar zu seinem eigenen Bruder. Auf der Suche nach dem Täter verfangen sich Lynley und St. James mit jedem Schritt mehr in einem schmerzhaften Netz aus lange unterdrückten Feindseligkeiten, nicht eingestandenen Schuldgefühlen und scheinheiliger Moral.
Fazit: nicht schlecht, bin auf Teil 2 gespannt

Wenn zwei mit dem Bulli eine Reise tun!

11. Dezember 2011

Da koennen sie viel erleben! Auch wenn es als Erholungsurlaub geplant war, haben wir trotzdem viel erlebt! Allem voran konnten wir endlich den Bulli einweihen! Nachdem er ein paar Monate lediglich als Transportmittel fuer laengere Strecken diente, wollten wir ihn noch unbedingt seiner urspruenglichen Bestimmung zufuehren: Dem Uebernachten! Dass die erste Nacht auf einem nach Faekalien stinkenden Autobahnrastplatz stattfinden wird, war zwar so nicht geplant, aber vergessen werden wir das bestimmt nicht mehr! ;-) Dies ist aber der Tatsache geschuldet, dass ich noch jetlagich am Freitagabend mit Martina in den Bus gestiegen bin! Kurz vor Kassel musste ich der Muedigkeit Tribut zollen! Es ging einfach nicht weiter! Die Wahl des Platzes war, wie schon geschrieben, im wahrsten Sinne des Wortes ein “Griff ins Klo”! :-D Die Nachtruhe hat dies allerdings gluecklicherweise nicht gestoert! Das hat die Hitze im Bus schon erledigt! ;-) Auf die Einstellungen von Heizung und Kuehlschrank musste man sich zu Beginn erstmal einstellen! :-P Nach einer trotzdem wirklich sehr erholsamen Nacht ging es dann weiter in den Norden! Zwischen Kassel und Hamburg genossen wir dann das erste Fruehstueck in unseren rollenden vier Waenden! Lecker war es! Obwohl es eigentlich nur die Reste aus unserem heimischen Kuehlschrank waren! ;-) Kurz vor dem Elbtunnel wurde es dann extrem neblig, was sich bis zu unserem Bestimmungsort auch nicht mehr aendern sollte!

Endlich waren wir da! Nach knapp 1000 km OHNE Stau (Ich weisse erneut darauf hin, dass wir FREITAGS losgefahren sind! Ich weisse zusaetzlich darauf hin, dass der Verkehr bis Allershausen in dieser Berechnung NICHT beruecksichtigt wurde, denn hier ist IMMER viel Verkehr! :-P ) erreichten wir St. Peter-Ording! Nach Muenchen, Baden, Franken und Asien ist die Halbinsel Eiderstedt schon unsere fuenfte Heimat! Und Martina war erst das zweite Mal dort! Zunaechst machten wir eine kleine Rundfahrt durch alle “Stadt”teile! Mal wieder hatte sich einiges veraendert! Apropos “Stadt”teile: Bei unserem ersten Spaziergang hielt ploetzlich ein vollbesetztes Auto neben uns an, und fragte nach dem “Stadtzentrum”! :-D Musste mich schon sehr beherrschen! ;-) War aber ein schoenes Gefuehl, ihnen routiniert den Weg zu weisen! :-) Am Campingplatz unserer Wahl angekommen, war dieser leider noch geschlossen! Nach dem ersten Einkauf, erwartete uns auch schon eine sehr sehr nette aeltere Frau mit ihrem Enkel! Um es vorweg zu nehmen: Der Campingplatz Olsdorf ist sehr zu empfehlen! Nachdem wir unseren Stellplatz eingenommen hatten, ist uns naemlich aufgefallen, dass wir einen Adapter und ein Verlaengerungskabel vergessen haben! Die Dame vom Campingplatz konnte uns aber aushelfen! Echt sehr nett! Wie auch die restlichen campenden Leute. Ausser ein paar Frauen von Beruf “Ehefrau” waren etwas seltsam! Ansonsten scheinen Camper ein freundliches Voelkchen zu sein! ;-) Obwohl wir nicht oben schlafen konnten, hat uns der Urlaub “in der neuen Wohnung” sehr viel Spass gemacht! Klar war das Zurueckbauen etwas nervig, aber gestoert hat es uns zu keinem Zeitpunkt! ;-)

Was es sonst noch zu erzaehlen gibt? Die Nordsee zeigte sich von ihrer besten Seite … zumindest was man zu der Jahreszeit erwarten kann! 1-2 Tage war es extrem neblig! Man erkannte kaum die Hand vor Augen! 1-2 Tage war es richtig schoen bei strahlendem Sonnenschein! 1-2 Tage war es bedeckt! Geregnet hat es nur in der Nacht … auch wenn Martina mir das bis heute nicht glaubt! :-D Der Urlaub war zur Erholung da! Und weil wir ohnehin schon viel kennen, konnten wir die Zeit fuer ausgiebige Spaziergaenge, Café-Besuche und kleine Ausfluege nutzen und mussten nicht von einem Sightseeing-Spot zum naechsten hetzen! ;-) Was man leider sagen kann ist, dass St. Peter-Ording um diese Jahreszeit schon ein verschlafenes Nest ist! Die Geschaefte haben nicht alle auf, die Cafés oeffnen zum Teil nur am Wochenende und die Duenen-Therme erst um 14 Uhr! Aber einen grossen Vorteil hatte das: Die Heerscharen an Touristen bleiben aus, und das macht das Ganze sehr angenehm! In den Restaurants hoert man fast nur Platt, und das gehoert einfach dazu!

Auf der Heimfahrt waren wir dann noch im wirklich sehenswerten Staedtchen Goslar! Ich bin ehrlich, ich dachte, das liegt im Osten! :-P Wie ich mittlerweile festgestellt habe, war ich nicht der Einzige! :-) Jedenfalls gibt es dort den angeblich schoensten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands! Da wir nur zwei Stueck im Norden gesehen haben, koennen wir das bisher bestaetigen! ;-)

Herzlichen Glueckwunsch Angelika und Joerg!

20. Oktober 2011

Endlich sind sie unter der Haube … und wir hatten sehr viel Spass dabei! ;-)

Startende Karriere als Hotelfotograf!

29. August 2011

Wer ab jetzt das Floris Suite Hotel auf Curaçao ueber L’tur buchen moechte, der wird frueher oder spaeter ueber folgende Seite stolpern: Floris Suite Hotel bei L’tur! Da faellt einem doch sofort das Mittlere der drei Bilder auf, oder? Finde ich auch! Und dieses habe ich tatsaechlich im Urlaub geschossen! :-D Ich muss sagen, ich bin schon ein Wenig stolz auf mich! ;-) Wenn ich richtig informiert bin, werden irgendwann noch welche folgen. Ich bin gespannt! :-)

Fuer alle, die zu faul zum Klicken sind:

Hochzeit

Und hier noch das verkleinerte Original:

Hochzeit

Schattenspiel!

25. August 2011

Da auch die vorherigen drei Buecher im Urlaub nicht gelangt haben, MUSSTE ich auch noch auf dieses Buch zurueckgreifen! Ich schaeme mich ja, aber was haette ich machen sollen!? ;-) Wir haben uns wirklich erholt! :-)

Schattenspiel!

Fünf Menschen kennen für ihre gescheiterten Träume nur einen Schuldigen: David Bellino – reich, skrupellos und ohne Freunde. Doch der Tag der Abrechnung ist nah. Gemeinsam versuchen die fünf, den Teufelskreis der Vergangenheit zu durchbrechen. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Erinnerung abzuwerfen und sich aus dem Netz gefährlicher Liebschaften und dunkler Geheimnisse zu lösen …
Fazit: schade um die Zeit …

Curaçao: Bon bini na paradiso riba tera!

21. August 2011

Das ist Papiamento und bedeutet so viel wie: Willkommen im Paradies auf Erden! Wie schnell die Zeit vergeht! Kaum sitzt man im Flugzeug in den Urlaub, muss man auch schon wieder zurueck! Und das ist leider unabhaengig von der Aufenthaltsdauer im Reiseland! Egal ob 7, 14 oder 21 Tage! Zu Beginn hat man das Gefuehl, man hat noch ewig Zeit. Ab der Haelfte ist der Urlaub auch schon wieder fast rum! Eigentlich ein faszinierendes und ein echt bescheidenes Phaenomen! Naja, damit muessen wir wohl leben! Um es vorweg zu nehmen: Ich versuche mich bei den Ausfuehrungen kurz zu fassen! Ob es mir gelingt, werden wir sehen! ;-)

Es ist 4.30 Uhr! Der Wecker schreit unerbittlich! Aber irgendwie faellt das Aufstehen gar nicht so schwer wie sonst! :-) Kurz vor der freien Zeit erwachen noch einmal die Lebensgeister! Relativ fit und voller Vorfreude machen wir uns auf den Weg zum Flughafen! Es ist uebrigens Samstagmorgen, und es wimmelt von betrunkenem Partyvolk. ;-) Ich wollte am Freitag noch online einchecken. Leider ging das nicht! Am Flughafen angekommen versuchten wir unser Glueck an einem Automaten von KLM. Wieder ohne Erfolg! Dieses Mal scheiterte es am Automaten! ;-) Allerdings hatten wir mit dem daneben mehr Glueck! Weniger Glueck hatten wir allerdings mit unseren Plaetzen! Auf dem Flug von Amsterdam nach Curaçao hatten wir die beiden mittleren Sitze in der mittleren Sitzreihe!! Wir sind definitiv schon besser gesessen! Erst einmal mussten wir nach Amsterdam kommen! Und da wurden wir vom grossen Platzangebot, aber auch von der dreckigen Maschine ueberrascht! ;-) Der Flug von Amsterdam in die Sonne war dann recht ereignislos! Das Essen war im Uebrigen wirklich nicht besonders! Ausser dem Platzangebot hat mich ohnehin nichts ueberzeugt! Naja! Der Flug war immerhin guenstig! :-) Leider konnte ich nicht schlafen! Nach ca. 10h machten wir einen Zwischenstopp auf Aruba, bevor wir nach einer weiteren Stunde auf Curaçao gelandet sind! Tja, diese letzte Stunde verbrachte ich dann im Land der Traeume! :-P

In Curaçao angekommen suchten wir uns erst mal eine Fahrgelegenheit, nachdem wir ewig an der Einreise gewartet haben! Was wirklich witzig ist: Normalerweise bekommt man eine Ein- und eine Ausreisekarte, auf denen man massenweise Informationen eintragen muss! Das Ausfuellen wird auch ziemlich genau genommen! Nicht so in Curaçao! Die Einreisekarte ist wie gewohnt! Beim Betrachten der Ausreisekarte mussten wir schon sehr schmunzeln! Es ist eher ein Fragebogen, wie es einem gefallen hat! :-D Um es vorweg zu nehmen: Curaçao ist gut weggekommen! ;-) Mit dem Taxi ging es dann in Richtung Hotel! Schon der erste Eindruck erinnerte stark an das geliebte Asien … auch wenn ich die ersten Kakteen nicht gesehen habe! :-) Nach 20 min waren wir in unserem Hotel! Das Floris Suite Hotel koennen wir wirklich nur empfehlen! Im Nachhinein gab es maximal ein Hotel, welches eine Alternative darstellen koennte! Wir hatten mal wieder extremes Glueck und bekamen ein besseres Zimmer als gedacht! :-D Genauer gesagt hatten wir 2 Zimmer mit Kueche, Bad, “Ankleidezimmer” und Balkon! ;-) Ich bin ja einiges gewoehnt, was Hotels im unteren und im oberen Preissegment angeht, aber so “ein” Zimmer hatte ich auch noch nicht! Ich hoffe, das wird auf den Bildern unten deutlich! Was gibt es noch zu dem Hotel zu sagen? Die Angestellten sind wirklich nett und hilfsbereit! Die Anlage gleicht einem schoen gestutzten Urwald, und das BBQ am Sonntag ist spitze! Da konnten wir die Frage des Kochs “Was it delicious?” getrost positiv beantworten! Ein Lob geht auch an die Security! Es kam immer ein freundliches “Hallo” aus ihrem Haeuschen am Eingang zum Hotelgelaende! Was wir auch noch nie gesehen haben, war ein dickes Buch am Empfang, in welchem sehr viele Restaurants der Insel mit Bildern und Menue-Karten vorgestellt werden! Von wegen “Futterneid”! ;-) So konnte man sich im Vorfeld schon ueber das Angebot und die Preise informieren!

Das bringt mich auch schon auf das naechste Thema: Die Menschen in Curaçao! Solch eine Freundlichkeit haben wir schon ganz lange nicht mehr gesehen bzw. erlebt! Es gibt sicher Leute, die jetzt behaupten werden, dass das daran liegt, dass sie was verkaufen wollen! Allerdings erklaert das nicht das nette Gruessen mitten auf der Strasse! Dagegen fuehlt man sich hier in Muenchen manchmal wie auf einer Beerdigung!

Leider ist es auf der Insel recht teuer! Das liegt einfach daran, dass sie zu klein ist, um die Bevoelkerung und die Touristen mit Lebensmitteln zu versorgen! Aus diesem Grund muss alles aus den Niederlande, den USA oder sonst wo importiert werden! Wer sich wie wir auf frisches Obst und Saefte freut, der wird im ersten Moment etwas enttaeuscht sein! Im zweiten Moment aber hoffentlich akzeptieren!

Was wir so gemacht haben? Die erste Woche stand Entspannung auf dem Programm! Soviel habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gelesen! ;-) Okay, das ist etwas uebertrieben, aber wir haben uns richtig gut erholt! Dafuer waren wir die meiste Zeit an zwei verschiedenen Straenden/Buchten. Zunaechst die Pirate Bay! Dort befindet sich der Pirate Bay Beach Club, den ich nur waermstens empfehlen kann! Dort haben wir uebrigens auch Martinas Geburtstag gefeiert! Wir hatten einen schoenen Tisch direkt am Meer im Sand! Quite nice! ;-) Leider ist der Strand voll mit Korallen und Steinen, aber das Wasser koennte nicht tuerkiser oder blauer sein! Nach ein paar Tagen haben wir uns auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Nicht allzu weit weg befindet sich das Marriot-Hotel! Brav wie wir sind, fragten wir den ersten Security: “Not allowed!”! Der zweite Security meinte dann schon, wir sollen an der Rezeption fragen! Dort erwischten wir dann eine nette Frau, welche uns dann mit auf den Weg gab: “Some say yes, some say no! If you ask me, don’t ask and have fun!”! :-D Ansonsten haben wir an einem Tag auch noch Strandhopping betrieben! ;-)

Drei Tage waren wir Willemstad der Hauptstadt von Curaçao. Wirklich ein nettes Staedtchen! Jedes Haus hat eine andere Farbe, was die Stimmung neben der Sonne noch weiter hebt! ;-) Souvenirshopping ist da aber leider kontraproduktiv! :-P

Eigentlich koennt ihr euch ueber die Sehenswuerdigkeiten auch einfach im Internet schlau machen oder einen Reisefuehrer kaufen! Daher beschraenke ich mich mal auf 2-10 Ereignisse! ;-)

Zwischendurch hatten wir auch ein Auto gemietet! Naja, das Wort “Auto” ist vielleicht etwas uebertrieben fuer dieses tuerkiese Ding! :-) Aber immerhin waren wir damit mobil … und peinlich beruehrt! ;-) Aus diesem Grund findet sich unten auch kein Bild davon! :-) Jedenfalls haben wir damit auch den Christoffel-Nationalpark durchquert! Bis auf eine Steigung hat der kleine “Flitzer” ueberraschenderweise alle Steigungen gleich auf Anhieb gemeistert! Anschliessend machten wir uns auf die Suche nach einem kleinen lokalen Restaurant! Fuendig wurden wir in Westpunt! Dort befindet sich eine 9 m hohe Klippe, von denen sich Maennlein und Weiblein ins kuehle Nass stuerzen! Von unserem Tisch aus, konnten wir uns mit den “Wagemutigen” noch bis zum Absprung unterhalten! ;-) Apropos Tisch: Der Laden war echt zum Schiessen! Als wir eingetreten sind, dachten wir erst, es sei geschlossen! Es standen ein Sessel, ein Fernseher und reichlich Sperrmuell in den Ecken! Auf der Terrasse sah es nicht anders aus! Allerdingst stellte sich der Sperrmuell als Mobiliar heraus! :-D Als wir das begriffen hatten, war das Lokal richtig urig! ;-) Die Dame des Hauses liess sich ziemlich Zeit, aber wir waren ja mit den Cliffspringern beschaeftigt! Nach 15 min kam sie mit ihrem Block und fragte, was wir denn wollen wuerden! Wir bestellten erst mal etwas zu trinken! Auf die Frage nach etwas zu essen, nickte sie und kam nach 20 min wieder! :-) In jedem anderen Lokal nicht im Urlaub waeren wir wohl wieder aufgestanden und gegangen! ;-) Aber das Essen hat uns dann mehr als entschaedigt! Beef und Goat-Stew mit Funchi! LeckerST! :-D

Ziemlich zu Beginn haben wir einen Tauchinstruktor bei uns am Strand getroffen, welcher uns gleich ausfragte und uns die Angebote der hiesigen Tauchschule naeherbrachte! Da wir erst nur entspannen wollten, wollten wir uns das noch ueberlegen. Martina hat ja bereits den AOWD! Meine Wenigkeit hat immerhin vor 20 Jahren mal einen Schwimmkurs besucht! ;-) Jedenfalls haben wir im Laufe der Zeit rausgefunden, dass ich erst mal einen Probetauchgang mit Theoriestunde machen kann, welcher mir dann auf einen anschliessenden OWD angerechnet werden kann! Ferner konnte Martina das Tauchequipment mieten und den Tauchgang mitmachen! Somit sprach nichts mehr dagegen, und am letzten Samstag vor dem Heimflug war es so weit! Es stand mein erster und Martinas erster nach vier Jahren Tauchgang auf dem Programm! Wir waren beide etwas aufgeregt! Das lies dann aber … nicht nach, als die Theoriestunde begann! Ehrlichgesagt wurde ich immer nervoeser! ;-) Tauchen sieht meiner Meinung nach immer sehr einfach aus! Wenn man sich allerdings naeher damit beschaeftigt, irrt man sich gewaltig! :-) Regulator, Gewichte, Weste, Psi, Bar, Meter, Meilen, Flossen, Brille, Druckausgleich, …! Da kommt einiges Neue auf einen zu! :-) Nach der Theoriestunde ging es ans Kennenlernen des Equipments! Ganz schoen schwer das ganze Zeug! Man hat das Gefuehl, man wuerde wie ein Stein zum Meeresboden sinken! ;-) Das ist aber nur bedingt der Fall! Die Gewichte, die Flasche und das Koerpergewicht ziehen einen nach unten! Die Luft in der Weste und in den Lungen treibt einen nach oben! Der Erfolg besteht darin, ein Gleichgewicht zu finden! Aber mal der Reihe nach: Von der Tauchschule geht es per piedes zum Strand und ins Wasser! Praktischerweise hatte die Schule ein “Hausriff”! ;-) Zunaechst schnorchelten wir so weit raus, dass wir kniend tauchen konnten, um die wichtigsten Manoever trainieren zu koennen! Mundstueck raus und wieder rein mit Wasser raus pusten, Regulator raus und wieder rein mit Wasser raus durch Knopfdruck, Wasser aus der Brille, Regulator wiederfinden etc.! Was mir gerade einfaellt: Anders als im Fernsehen oder Kino dargestellt, hat jeder Taucher einen Ersatzregulator dabei, und muss bei einem Notfall nicht sein eigenes Mundstueck “ausleihen”! Jedenfalls klappten die ersten Uebungen ganz gut! Ich hatte aber ein ziemlich schlechtes Gefuehl dabei! Kann man gar nicht beschreiben! Kann auch an der viel zu engen Taucherbrille gelegen haben, von der ich heute noch einen Abdruck an der Nase habe! ;-) Als das behoben war, ging es dann los auf eine kleine Tour! Es ist wirklich nicht leicht, die Balance zwischen Auf- und Abtrieb zu finden! Durch die Unterstuetzung des Tauchlehrers hat es dann aber zum Glueck doch ganz gut geklappt! Was wirklich seltsam ist, ist das Atmen unter Wasser!! Man denkt, die Luft geht aus! Ohne Flasche ist das ja auch so! Es braucht schon Ueberwindung Luft zu holen! Man darf sich nicht vorstellen, was passiert, wenn in 12 m Tiefe ploetzlich nichts mehr kommt! So tief waren wir im Uebrigen! ;-) Den Tauchschein habe ich dann och nicht gemacht, aber bei naechster (asiatischen) Gelegenheit werde ich das nachholen! :-)

Die letzte Geschichte hat “lustiger weise” auch was mit Wasser zu tun! ;-) Allerdings eher von oben als von unten! Wobei …! Am letzten Abend entschieden wir uns, nochmal im Pirate Beach Club zu dinieren! Es sollte ein kroenender Abschluss werden! Den ganzen Tag schon war das Wetter irgendwie komisch! Normalerweise weht immer ein kleines Lueftchen! An diesem Tag war es nicht so und dadurch extrem schwuel! Als wir an unserem “Stammplatz” im Sand angekommen waren, war der Himmel am Horizont pechschwarz! Es war ein seltsamer Anblick, und es begann auch in der Ferne zu gewittern! Mit einem Getraenk bewaffnet, warteten wir auf die Vorspeise! Dabei konnte man schoen beobachten, wie die Wetterfront auf einen zu kam! Wird es halten? Was passiert wenn nicht? Darauf bekamen wir nur die Antwort: “Then we have a problem!”! ;-) Langsam aber sicher ueberlegten auch die Gaeste um uns rum, wo sie am schnellsten mit ihren Tellern, Glaesern und Flaschen hinfluechten koennten! Ploetzlich bewegten sich die Stuehle, und ein Sturm ging los! Blaetter, Menuekarten, Aeste flogen an uns vorbei! Gluecklicherweise bekamen wir noch einen letzten Tisch im Huettchen! Allerdings hat das auch nicht viel gebracht! Neben uns bestellten die Leute sogar noch Essen! Als wir gerade unser Essen einpacken lassen wollten, stand die Vorspeise auf dem Tisch! War ein komisches Gefuehl beim Essen! ;-) Den Hauptgang liessen wir uns dann einpacken! Allerdings begann es dann wie aus Eimern zu schuetten!! Wir sind von Singapur ja einiges gewoehnt, aber sowas hatten wir auch noch nicht erlebt! Sturzbaeche kamen uns an der Steigung zum Hotel entgegen! Das Wasser stand bestimmt 10 cm auf der Strasse! Im Hotel angekommen, waren wir bis auf die Unterwaesche durchnaesst! Man konnte sie auswringen und die Badewanne damit fuellen! Der Versuch ueber das Fernsehen an Informationen zu kommen, scheiterte daran, dass kein Sender mehr empfangen wurde! Naja, somit schlossen wir alle Vorhaenge, und beschlossen unseren Urlaub mit einem leckeren Essen in den “eigenen” 4 Waenden! So hatten wir uns den letzten Abend zwar auch nicht vorgestellt, aber immerhin haben wir was zu erzaehlen! Emily sei Dank! ;-)

Dann erwachten wir auch schon an unserem letzten Morgen! :-( Trotz des Unwetters am Abend zuvor, wollten wir am liebsten dableiben! Leider war das nicht moeglich! Bis unser Taxi kam, unterhielten wir uns noch mit der Rezeptionistin! Wir erzaehlten ihr, dass wir lieber bei dem schoenen Wetter in Curaçao bleiben wuerden, als ins verregnete Deutschland trotz Sommer! Als wir dann von den Jahreszeiten anfiegen, meinte sie dann: “Ah! Like in the Netherlands!”! Tja, ein europaeischer Pass alleine reicht nicht, um geographische Kenntnisse darueber zu besitzen! ;-) “Unsere” Taxifahrerin fuhr uns dann zum Flughafen! Von ihr hatten wir auch unser “Auto” gemietet! Es war ein herzlicher Abschied! Dieses Mal hatten wir wirklich gute Plaetze beim Check-In bekommen! Zum Glueck! Wir mussten schliesslich auch schlafen! :-) In der Wartehalle sassen wir dann neben einem Paerchen mit Kind und ziemlich viel Anhang! Der Typ scheint in den Niederlande relativ beruehmt zu sein! 2x kamen irgendwelche Fremden, und liessen sich mit ihm fotographieren! :-) Leider konnten wir beide nicht gut schlafen! Ich scheinbar besser als Martina, auch wenn ich davon nichts mitbekommen habe! ;-) Als wir in Amsterdam schliesslich in den Flieger nach Muenchen gestiegen sind, schlief sie auch schon, und wachte erst wieder auf dem Rollfeld auf bayerischem Boden wieder auf! :-D

Das waren in “Kuerze” drei Wochen Karibik! ;-) In diesem Sinne: Ayo i masha danki!

Todesschrei, Todesbraeute und Todesspiele!

1. August 2011

Nachdem ich mein erstes Buch im Urlaub regelrecht verschlungen habe, musste ich mir eine Alternative suchen. Da Martina, was Buecher angeht, immer vorsorgt, hatte sie noch “Todesschrei”, “Todesbraeute” und “Todesspiele” dabei! Auch wenn ich der Meinung war, es seien Thriller fuer Frauen, habe ich mich herangewagt! Was soll ich sagen!? Was wirklich nicht schlecht ist, ist die Story! Man haette wirklich was daraus machen koennen! Karen Rose hat das allerdings leider nicht! Kopfschuettelnd, phasenweise angeekelt und auch (aus)lachend sass oder lag ich vor den Buechern! Tja, Sonnenschein ist eben nicht alles! :-P

Todesschrei!

So etwas hat Detective Vito Ciccotelli noch nicht gesehen. Auf dem verwilderten Grundstück eines Hauses in Philadelphia finden seine Männer sechszehn quadratisch angeordnete Gräber, von denen neun bereits belegt sind. Drapiert sind die Opfer in der Art mittelalterlicher Grabfiguren – oder aber sie sind auf grausamste Art und Weise mit Folterinstrumenten und -methoden der Inquisition hingerichtet worden. Manche haben den Mund noch zu einem letzten Todesschrei geöffnet – und darauf, auf den Todesschrei, so wird sich später herausstellen, kommt es dem Täter unter anderem besonders an.

Vito Ciccotelli steht vor einem Rätsel. Wie gut, dass eine Freundin ihm die archäologisch versierte und extrem attraktive Kunstexpertin Sophie Johannsen empfiehlt, die ihn über das Mittelalter und seine grausamen Eigenheiten aufklärt – und in die er sich hals über Kopf verliebt. Der Weg führt zu einem zwielichtigen, aber äußerst erfolgreichen Software-Unternehmen, dass mit einem Computerspiel aus dem Zweiten Weltkrieg Furore gemacht hat. Zwar sind die Spielszenen öde, aber die Zwischensequenzen, in denen Morde und Hinrichtungen dargestellt werden, zeichnen sich durch erhöhten Realismus aus. Und als nächstes plant das Unternehmen, ein Game aus den Kerkern des Mittelalters herauszugeben. Besteht da ein Zusammenhang? Als Ciccotelli es herausfindet, gerät Sophie Johannsen in tödliche Gefahr…
Fazit: 1. Teil des Wahnsinns

Todesbraeute!

Mack zieht den Hörer aus seinem Ohr. Er ist begeistert davon, wie sich die Geschichte entwickelt. Immerhin ist Alexandra Tremaine alias Alexandra Fallon, die „noch lebende Zwillingsschwester“, zurück gekommen in die Kleinstadt Arcadia, in der sie einst zuhause war. Und jetzt hat auch noch Special Agent Daniel Vartanian eine Auge auf sie geworfen, mit dem Mack auch noch ein Hühnchen zu rupfen hat. Das alles sieht er von seinem Beobachtungsposten aus. Einzig eines bereut Mack: Dass er Alexandra nicht als erstes Opfer ermordet hat. „Viele Jahre später die Zwillingsschwester zu töten und sie genauso abzulegen wie die erste“, heißt es in Karen Roses Thriller Todesbräute: „Warum bin ich bloß nicht darauf gekommen? Nun – jetzt war es zu spät. Für ein erstes Opfer.“

Alexandra Tremaine ist in Gefahr, dass ist dem verliebten Daniel Vartanian bewusst. Zunächst aber wird eine andere Frau auf ebenso bestialische Art und Weise getötet wie Alexandras Zwillingsschwester, und das Morden nimmt offenbar gar kein Ende. Nach welchem Schema aber geht der Mörder vor? Und was hat es mit den mysteriösen Schlüsseln auf sich, mit denen der Täter seine Opfer bestückt? Vartanian muss handeln, gegen oder mit der resoluten Alexandra, und die Zeit läuft ihm davon – bis er selbst ins Visier des intelligenten Killers gerät…
Fazit: 2. Teil des Wahnsinns

Todesspiele!

Monica Cassidy ist nervös. Sie hat ein flaues Gefühl im Magen, denn heute soll sie zum ersten Mal jenem Jungen gegenüberstehen, den sie bisher nur virtuell beim Chatten kennen gelernt hat – genauer: kennen gelernt zu haben glaubt. In den vielen Gesprächen im Internet hat Monica das Gefühl, dem Richtigen begegnet zu sein – demjenigen Menschen, der sie liebt und deshalb entjungfern soll. Dann läuft sie kurz vor dem Treffen einem Mann über den Weg, der sich als Polizist ausgibt und ihr zu verstehen gibt, dass sie einem Verbrecher aufgesessen ist. Nur, dass der Polizist selbst der Böse ist. Und dass sie vom virtuellen Chatroom in einen wahren Alptraum gerät…

Dies ist der Moment, wo der Fall der Monica Cassidy zu einem Fall für Staatsanwältin Susannah Vartanian und Special Agent Luke Papadopoulos wird. Bei einer Polizeirazzia finden beide in einem Bunker fünf tote Mädchen, die auf bestialische Art und Weise vergewaltigt und getötet worden sind. Ein Brandzeichen auf den Körpern der Toten bringt Vartanian, die für den Fall in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist, in ihre eigene Vergangenheit – und in die dunkle Vergangenheit ihrer Familie – zurück. Denn auch sie ist dereinst vergewaltigt worden. Und sie muss nun merken, dass die Erinnerung an das, was sie für abgeschlossen hielt, sie wieder gänzlich und bis zur Ohnmacht gefangen nimmt.
Fazit: 3. Teil des Wahnsinns

Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck!

20. Juli 2011

Auf der Suche nach einer Reiselektuere bin ich ziemlich schnell ueber Jussi Adler-Olsen gestolpert. Im Nachhinein bin ich echt froh! Endlich hatte ich wieder ein spannendes und phasenweise auch amuesierendes Buch in der Hand! Kaufen und lesen!

Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q!

Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?« Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Der erste Fall für Carl Mørck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad, der seinen Chef nicht nur durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden überrascht …
Fazit: Jussi Adler-Olsen ist fuer mich die daenische Antwort auf den schwedischen Stieg Larsson!